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Waterberg

  • 3. Juli 2015
  • 1 Min. Lesezeit

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Bevor wir zu unserem nächsten Ziel, dem Waterberg kommen, machen wir einen Schlenker über die Etosha. Natürlich wollen wir die für uns typischen Tiere Afrikas auch in freier Natur erleben.

Ein wahrlich beeindruckendes Erlebnis.

Am Waterberg angekommen, setzen wir uns nochmals mit der deutsch namibischen Geschichte auseinander. Hier fand die Niederschlagung der ersten Widerstandskämpfe statt. Dabei töteten die deutschen „Schutztruppen“ 65000 Hereros und 10000 Nama. Für die Herero bedeutete dies, dass zwei Drittel ihres Völkerstammes vernichtet wurden. Doch lange Jahre gab es nur den deutschen Soldatenfriedhof als Mahnmal. Genau wie bei dem Reiterdenkmal in Windhoek, gedachte man allein der umgekommenen Deutschen. Mittlerweile gibt es auf dem Friedhof jedoch auch eine Gedenktafel für die getöteten Hereros.

Ein kleines Kulturzentrum mit Denkmal und Museum in Okakarara soll ebenfalls die Geschichte und Kultur der Herero bewahren.

ln Okakarara fand 2004 ein historisch wichtiges Ereignis statt. Heidemarie Wieczorek- Zeul, damals Entwicklungsministerin, spricht eine Entschuldigung für die Verbrechen der deutschen Kolonialherren aus.

Wenn man jedoch oben auf dem Waterbergplateau steht, wollen einem so gar nicht die Bilder von Krieg, Schlachten und Vernichtung in den Sinn kommen.

So unsagbar erhaben und friedlich liegt das Tal vor einem.


 
 
 

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