Swakopmund
- 25. Juni 2015
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Unser heutiges Ziel ist der Küstenort Swakopmund. Das kleine Stück Deutschland in Afrika.
Und tatsächlich, die Straßennamen, die Hinweisschilder und Namen der Geschäfte sind deutsch. Die Häuser erinnern an eine deutsche Nordseeinsel, samt rot weiß gestreiftem Leuchtturm in der Mitte. In Restaurants, Cafes und Läden werden wir auf deutsch angesprochen. Und völlig irritiert stellen wir fest, dass an diesem Wochenende Karneval gefeiert wird.
All das stammt noch aus der Zeit, wo Swakopmund ausschließlich den Südwestern vorenthalten war. Doch auch Swakopmund ist im Umbruch. Nicht nur, dass überall gebaut wird. Man kann förmlich spüren, dass hier ein miteinander wächst.
So hat das Heimatmuseum, dass im alten Teil auch auf Borkum oder in Tecklenburg stehen könnte, einen Anbau bekommen, in dem es in es Informationen über die verschiedenen namibischen Stämme gibt. Die Spuren der Apartheit werden raus wachsen und entstehen wird ein afrikanischer Küstenort, dem man seine Vergangenheit immer ansehen wird.

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